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Staus in Großstädten: So viel Zeit verlieren deutsche Pendler im Schnitt

07.12.2021 • 10:09

Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, verliert wieder deutlich mehr Zeit im Stau.

Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, verliert wieder deutlich mehr Zeit im Stau. Eine Analyse des Verkehrsdatenanbieters Inrix ergab hochgerechnet 40 Stunden Zeitverlust für typische Auto-Pendler:innen im Jahr 2021. Das sind 14 Stunden mehr als 2020. Vergangenes Jahr hatte Corona die Pendlerströme ausgebremst, jetzt hat der Verkehr wieder zugenommen und der Zeitverlust ist wieder fast so hoch wie vor der Pandemie.

In diesen deutschen Städten steht man am längsten im Stau

Mit Abstand am schlimmsten trifft es die autofahrenden Pendler:innen in München: Im Schnitt 79 Stunden verloren sie aufs Jahr hochgerechnet durch Staus auf dem Weg zur Arbeit - mehr als drei Tage. Auf Platz zwei folgt Berlin mit 65 Stunden. Ab dem von Hamburg mit 47 Stunden belegten Platz drei werden die Abstände dann allerdings deutlich geringer. Auf den Rängen vier bis zehn folgen Potsdam mit 46 Stunden, Pforzheim mit 44 Stunden, Düsseldorf mit 43 Stunden, Köln mit 42 Stunden sowie Nürnberg, Dresden und Münster mit je 41 Stunden Zeitverlust.

Das sind die Stau-Hauptstädte in Europa

Im internationalen Vergleich kommen die deutschen Autofahrer:innen damit allerdings noch recht glimpflich davon: Für die Stauhauptstadt London errechnete Inrix einen Zeitverlust von 148 Stunden - mehr als sechs Tage. Dahinter folgen Paris mit 140 und Brüssel mit 134 Stunden.