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Kapitalanlage Gold: Das sollte man beachten

07.04.2022 • 09:21

Wenn internationale Krisen die Finanzmärkte erschüttern, flüchten sich viele Anleger ins Gold: Das Edelmetall soll wertstabil und krisensicher sein. Aber trifft das auch wirklich zu?

Kapitalanlage Gold: Das sollte man darüber wissen

Wenn internationale Krisen die Finanzmärkte erschüttern, flüchten sich viele Anleger ins Gold: Das Edelmetall soll wertstabil und krisensicher sein. Aber trifft das auch wirklich zu?
Was die Wertstabilität angeht, hat der Bundesverband der Banken (BdB) schon mal Zweifel: "Der Wert des Goldes schwankt stark", erklärte der Verband laut "n-tv.de".
Somit könnten Anleger auch bei Edelmetallen "erhebliche Verluste" erleiden, warnt Christian Dagg von der Brilliant Vermögensverwaltung.
Ein weiterer Nachteil: Gold bringt keine laufenden Erträge wie etwa Aktien, Anleihen oder Immobilien. Zudem habe sich gezeigt, dass die meisten Rohstoffe über einen längeren Zeitraum betrachtet inflationsbereinigt immer billiger geworden seien.

Leichte Beute für Einbrecher

Sein ganzes Geld in Gold zu stecken, ist nach Ansicht der Fachleute also keine gute Idee. Es spräche aber nichts dagegen, einen kleinen Teil als "Wertspeicher" in das Edelmetall zu investieren, erklärte Dagg weiter.
Beim Goldkauf sollten Anleger darauf achten, bei einem seriösen Anbieter einzukaufen, etwa einer Bank. Barren lägen dabei näher am Materialwert als Münzen. Gerade Sammlermünzen können aber durch ihre Limitierung im Wert steigen.
Aber: Gerade Münzen und Barren sind als leichte Beute bei Einbrechern beliebt. Größere Mengen Gold sollte man also eher in einem Tresor oder Bankschließfach aufbewahren.