- Bildquelle: Fotolia © Fotolia

Telefonieren im Ausland – Preissenkung in der EU

Die gute Nachricht: Seit dem 1. Juli 2015 ist Telefonieren im Ausland billiger geworden. Die schlechte Nachricht: nur in der EU. Immerhin, denn wer im Urlaub Roaming-Gebühren verursacht, indem er aus Frankreich, Spanien oder einem anderen EU-Land eine deutsche Nummer wählt, zahlt jetzt nur noch maximal 46 statt bisher 51 Cent pro Minute. Für angenommene Anrufe fallen noch 18 Cent pro Minute an. Auch hier sparen Sie immerhin vier Cent. Doch bedenken Sie: Im Normalfall gelten deutsche Flatrates im Auslandsurlaub nicht. Nur wer bei seinem Telefonanbieter ein entsprechendes Auslandspaket gebucht hat, kann auch außerhalb Deutschlands kostenfrei telefonieren.

Außerhalb der EU mit dem Handy telefonieren

Achtung, in Nicht-EU-Ländern drohen Urlaubern weiterhin hohe Kosten, wenn sie telefonieren. Im Ausland gilt dann: Am besten das Handy ausschalten oder sich möglichst kurz fassen, wenn man doch mal telefonieren muss. Bedenken Sie außerdem: Die Schweiz, Türkei, Tunesien und Kroatien gehören nicht zur EU – auch hier gelten daher andere Tarife.

Aber nicht nur Anrufe sind im nicht-europäischen Ausland teuer, vor allem Datenabrufe gehen ordentlich ins Geld. Wer auf Nummer sicher gehen und vermeiden will, dass das Handy automatisch Updates downloadet, sollte sein „Datenroaming“ in jedem Fall ausschalten. Viele Hotels bieten Gästen heute schon kostenloses WLAN an, sodass Sie E-Mails und Co. zu gegebener Zeit auch kostenlos checken können.

Übrigens: Ob nun innerhalb oder außerhalb der EU – wer im Urlaub nach Deutschland telefonieren möchte, sollte nicht nur an die jeweilige Vorwahl des Ortes oder Handys, sondern auch an die Landesvorwahl „0049“ denken. Dann aber die erste 0 der Telefonnummer weglassen.