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Wie erkenne ich den Betrug?

Wer schon mal auf dem Großen Basar von Istanbul war, weiß, dass es dort nur so vor verlockenden Angeboten wimmelt – und genau deswegen sollten Sie stets wachsam sein. Wird eine neuwertige "Gucci"-Tasche für den halben Preis, den Sie aus Deutschland kennen, angeboten, kann etwas mit der Ware nicht stimmen – der Händler muss schließlich auch ein Geschäft machen. Kleiner Tipp, um den Betrug auffliegen zu lassen: Viele Plagiate halten sich nicht so genau ans Markenlogo. Ein "adidas"-T-Shirt mit vier Streifen auf der Brust oder ein "Puma"-Schuh mit einem abgedruckten Kamel sind alles, nur nicht echt.

Ist der Kauf von Fälschungen strafbar?

Nein, denn die Verantwortung der Produktpiraterie liegt beim Verkäufer, der die Plagiate in den Handelsverkehr bringt – der private Besitz hingegen steht nicht unter Strafe. Etwas komplizierter wird es hingegen, wenn Sie Fälschungen in großen Mengen kaufen und nach Deutschland einführen wollen. Denn hier liegt der Verdacht nahe, dass Sie aus dem Betrug selbst Profit schlagen und die gefälschten Produkte verkaufen wollen – auch wenn Sie dies gar nicht vorhaben. 

So vermeiden Sie Ärger am Zoll

Das wichtigste Kriterium für eine problemlose Einfuhr von im Ausland gekauften Artikeln ist der Warenwert. Wenn Sie mit dem Flugzeug oder Schiff reisen, beträgt der Freibetrag 430 Euro. Liegt der Preis darüber, müssen Sie die Waren verzollen – und das kann teuer werden. Tipp: Wenn Sie auf einem großen Basar einkaufen, sollten Sie sich immer die Rechnungen geben lassen und diese aufheben. So können Sie am Zoll belegen, dass Sie mit ihren erstandenen Waren unter der Freigrenze geblieben sind. Und sehen Sie sich alle Zollbestimmungen für den Türkeiurlaub genau an.