Orgasmus zwischen Porno und Wirklichkeit

„Ja, ja, jaaaaa, schneller, schneller, härter ...” So klingt es in etwa, wenn eine Frau in einem Pornofilm einen Orgasmus hat oder im privaten Schlafgemach einen Höhepunkt vortäuscht. Dass die Wirklichkeit ganz anders klingt, manchmal lauter, manchmal leiser – das beweist die „Orgasm Sound Library” (zu Deutsch: Orgasmus-Sound-Bibliothek) des spanischen Sexspielzeugherstellers Bijoux Indiscrets.

+++ Das sollte man(n) über den weiblichen Orgasmus wissen +++

Erste Datenbank mit weiblichen Höhepunkten

Aktuell umfasst die Datenbank über 150 Tonschnipsel, auf denen zu hören ist, wie ein weiblicher Höhepunkt klingt. Die Audioclips stammen von Frauen, die ihr Ächzen und Stöhnen anonym auf die Plattform hochgeladen haben. Die einzigen beiden Voraussetzungen für den Upload: Die Datei muss zwischen 15 und 45 Sekunden lang sein. Außerdem dürfen sich die Damen bei der Aufnahme nur selbst befriedigen.

Gestöhne wird visualisiert

Sie fragen sich jetzt, wer das hören will? Offensichtlich ganz schön viele! Der erfolgreichste O(h)rgasmus-Sound wurde bereits 4.000 Mal aufgerufen. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass der User nicht nur was auf die Ohren bekommt, sondern in der „Orgasm Sound Library” auch etwas zum Gucken hat. Nein, keine Pornofilmchen – das lustvolle Gestöhne wird visualisiert. Je lauter der Orgasmus, desto farbintensiver wird eine bildliche Darstellung der Audiodatei. So soll noch deutlicher werden, wie unterschiedlich die Feuerwerke der Lust bei Frauen klingen.