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Gefertigt wurde der Trabi schon 1957 in der DDR vom Hersteller VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau. Nach dem Fall der Mauer aber überschwemmte der Trabant in den 1990ern auch Westdeutschland.

Bis zum April 1991 wurden in Zwickau insgesamt 3.051.385 Fahrzeuge der Trabant-Baureihe produziert.

Der Trabant wies immer Besonderheiten gegenüber den meisten anderen Pkw auf, zum Beispiel war die Beplankung der ansonsten selbsttragenden Karosserie teilweise aus baumwollverstärktem Phenoplast. Und da der Trabi eine ungeregelte Luftkühlung besaß, also nur vom Keilriemen angetriebene Axiallüfter, brauchte das Auto keinen Kühlergrill. 1964 wurde er zur Zierde allerdings doch angebracht.

So viele Versionen

Zunächst gab es den Prototyp P50 mit einer Karosserie, die zum Teil aus einem Kunststoff aus Phenolharz und Baumwolle gefertigt war. Am häufigsten produziert wurde der P50, oder auch P500 genannte Trabant. Außerdem gab es den Trabant 600 mit größerem Hubraum und den Trabant 601 mit neuer Karosserie und umklappbaren Rücksitzen. Ende der 80er Jahre entstand der Rallye-Trabant.

Am 30. April 1991 endete die Produktion des Trabis nach 33 Jahren. Das letzte Modell scheiterte an einer schlechten optischen Umsetzung sowie daran, dass mittlerweile im Osten auch Autos aus westlichen Produktionen gekauft werden konnten. 

Trabant

Baujahr: 1957 - 1991
Hubraum: 500 - 1100 ccm
Leistung: 20 - 125 PS